unsere fünf Sinne

Unsere Umwelt ist voll von Reizen unterschiedlichster Art. Daher sah sich - wer auch immer - (Gott, Evolution, Außerirdische ...) gezwungen, alle Lebewesen mit zahlreichen Sensoren auszustatten, um die für das Überleben wichtigsten Reize erfahrbar zu machen: sinnliche Erkenntnis. Mit der sinnlichen Erkenntnis in enger Wechselwirkung stehende Systeme der Signalleitung, der Signalverarbeitung und des Gedächtnisses bewirken dann das, was wir Wahnehmung nennen.

Werden wir uns unserer Grenzen jetzt bewusst !
Es gibt viel mehr Dinge, als wir mit unseren Sinnen erfahren können !
Wer der Digitalkamera Sinnesqualitäten zuschreibt,
der hört wohl auch bald die Heizung sprechen oder ?
Im Laufe der Entwicklung haben die Menschen zahlreiche Apparate geschaffen, mit deren Hilfe sinnliche Erkenntnis und Wahrnehmung zumindest in Ansätzen verbessert oder gar nachgebildet werden sollen. Zu diesen Apparaten lassen sich im Bereich des Sehens bei einer eher technischen Betrachtungsweise vielleicht auch die Digitalkameras zuordnen. Sie verfügen über einen Sensor, über Signalleitungen, Signalverarbeitung und Bildspeicher im Sinne eines Gedächtnisses. Aus psychologischer Sicht scheinen Digitalkameras dennoch weder zur sinnlichen Erkenntnis noch zur Wahrnehmung fähig zu sein. Aber - wer kann das heute schon mit Bestimmtheit sagen?

Ist das nun gut (Wettbewerb belebt das Geschäft) ?
Oder ist das schlecht (man bindet sich wie bei der Ehe für die Zukunft) ?
Inzwischen gibt es bereits die verschiedensten in Digitalkameras verbauten Bildsensoren wie CCD RGB, Super CCD HR, Super CCD SR, Super CCD EXR, CMOS, LBCAST oder X3 und täglich scheinen weitere Neuentwicklungen auf den Markt zu kommen. Die Hersteller entwickeln die verschiedenen Sensoren vor allem, um Konkurrenten abzuhängen und den Austausch von allem Möglichem möglichst unmöglich zu machen. Na, egal - zu ändern ist das eh nicht. Ich habe mich nach einer ausgedehnten Fuji Periode inzwischen auf Nikon festgelegt.

Fortsetzung folgt ...