Auferstanden aus Ruinen

Lass den Verfall ruhig einmal zu und starte dann neu durch ! Wer kennt nicht den Ausspruch "Du wirst mich noch einmal ruinieren!"; häufig verwendet von Eltern, die ihre Kinder darauf hinweisen wollen, dass sie über die Familienverhältnisse leben. Wo aber kommt es her, das zugehörige Hauptwort Ruine? "Aus dem Lateinischen natürlich und es bedeutet ruere = stürzen.", rufen gleich die rationalen Typen. Die intuitiven Typen dagegen fühlen eher die Botschaft, die die Titelmelodie dieser Seite sendet: "Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt ..." und entwickeln von diesem Gefühl her ihr Begriffsverständnis.

Sind wir aber tatsächlich schon auferstanden aus Ruinen? Folgt nicht auf jedes Auferstehen immer auch wieder ein Ruin? "Ja !!!!", sagt jener, der 2006 mit offenen Augen durch Dresden geht oder durch eine andere Stadt oder über Land fährt. Einen wirklich kleinen Einblick in die Dimension des Ruins in Dresden vermitteln die folgenden Bilder.

Aber - wie gesagt - auf jeden Ruin kann auch wieder ein Auferstehen folgen. Zum Beispiel dann, wenn die Kinder das Haus verlassen ... oder wenn sich Engagierte finden die Geld finden, um etwas neu oder etwas Neues aufzubauen. Aber das Thema "Auferstehung" werden wir hier wohl besser einmal gesondert abhandeln.