Und plötzlich war da ein Berg.

Was mach ich denn jetzt ? Manchmal kommen wir in Lebensphasen, da scheint alles einfach nur glatt zu laufen. Die hyperaktiven Söhne Aaron Benjamin (5) und Göke Nathanael (7) sind beim Ex-Mann, der Urlaub wurde trotz dünner Personaldecke gerade noch rechtzeitig genehmigt, das Auto hat die TÜV-Prüfung (vermutlich letztmalig) bestanden und selbst der sonst eher cholerische "Neue" an deiner Seite zeigt sich entspannt. Alle Weichen sind auf "Erholung" gestellt - und dann ist da plötzlich ein Berg! Willst du den wirklich bei 34 Grad im Schatten erklimmen?

Berge sind dazu da, um uns heraus zu fordern. In so manchem entzünden die Berge ein Feuer und er klettert munter drauf los. Der andere bevorzugt die Treppe und kommt selbst da außer Puste. Und dann gibt es noch jenen, der einfach keinen Zugang zum Berg findet, sich abwendet, einfach drumherum läuft. Alles kann richtig sein. Nur hinhocken und nichts tun angesichts des Berges, das tun wir besser nicht.

Also dann - ran an den Berg schmutzigen Geschirrs, offener Rechnungen, ungelöster Probleme, verstaubter Akten, ungebügelter Wäsche und was das Leben sonst noch so für uns bereit hält.