spielen macht süchtig - manchmal

So manche Ruhe hat sich schon als trügerisch erwiesen ! Weihnachten ist durch und damit auch der übliche Trubel. Es kehrt wieder Ruhe ein und plötzlich hat jemand die Idee, die geschenkten Spiele zu probieren. Wir rüsten uns also mit einer Flasche Wein aus und suchen uns ein lauschiges Plätzchen. Zu Beginn versprechen wir uns gegenseitig, dass niemand schmollt, sollte er verlieren. Wie es jetzt weiter geht, hängt vom Typ der teilnehmenden Spieler ab. Wenig Freude kommt bei dem Spielertyp auf, der immer genau dann die Regeln ändert oder präzisiert oder neu auslegt, wenn er auf eine hoffnungslose Situation zusteuert. Um diesen Typ soll es hier aber nicht gehen.

Statt dessen visualisieren wir das Erleben des Spielers, der voll im Spiel selbst aufgeht. Der Vertreter dieses Typs ist so sehr im Spiel verfangen, dass wir beim ihm nur angenehme Auswirkungen wahrnehmen. Dazu gehören etwa Euphorie, Glücksgefühl, Abbau von Hemmungen und Leistungssteigerung. In besonders glücklichen Momenten stellen sich bei diesen Spielern sogar Halluzinationen ein, die wir nicht ohne weiteres nacherleben können. Das Lensbaby macht es zum Glück möglich:

Na, das war doch echt toll oder? Die eigentliche Herausforderung für Dich besteht nun darin, den haluzinösen Spielertyp in Dir zu entwickeln! Was Du dann erfahren kannst, geht weit über das hier Gezeigte hinaus! Stell Dir nur einmal Deine Mitspieler aus dieser Perspektive vor! Doch Achtung: zu Risiken und Nebenwirkungen in Form von Schlafstörungen, Organschädigungen, sozialem Abgleiten ... frag Deinen Psychotherapeuten oder Psychiater.